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Jahresprojekte

Seit seiner Gründung im Jahr 1990 geht der Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs e.V. (FzEE) Jahr für Jahr neue Projekte an, um nicht nur das bauliche Erbe der Stadt Eisenach zu erhalten, sondern auch die Menschen für die Themen Baukultur und Denkmalschutz an sich zu sensibilisieren. Hier finden Sie unsere bisherigen Jahresprojekte.



2024/2025

Anfertigung einer neuen Schrifttafel in Erinnerung an das ehemalige Predigertor am Schloßberg, ersetzt verwitterte ältere Tafel. Anfertigung durch Firma Matthias Albertoni, Eisenach. Offizielle Übergabe im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung zum Tag des offenen Denkmals 2025.


2022/2023

  1. Restaurierung des Gemäldes „Strand in Neapel“ von Oswald Achenbach (links, samt Schmuckrahmen) aus der Curt-Elschner-Galerie, Restaurierung durch Dipl.-Restauratorin Nora Pfeiffer, Leipzig, Mitglied unseres Vereins (2022/23)
  2. Finanzielle Beteiligung (1.000€) an der Restaurierung des Grabdenkmals „Mutter Erde“ (Steinskulptur) von Arthur Bock auf dem Eisenacher Hauptfriedhof
  3. Herausgabe des Bildbandes „Bauwerke des Eisenacher Architekten Hermann Hahn – Ein Beitrag zur Baugeschichte der Wartburgstadt Eisenach“, Autor: Uwe Dietrich, Mitglied unseres Vereins
  4. Neuanfertigung der Geländerteile (Schlosserarbeit) für die Einfriedung am Teezimmer im Kartausgarten sowie Neuanfertigung eines Sandsteinpfostens dieser Einfriedung, 2023


2019

Anfertigung von Kopien der Metalltreibarbeiten „Henner und Frieder“ sowie Kurrendesänger – Schmuckelemente des Geländers auf der Mauer an der Esplanade von Prof. Günther Laufer – Originale Anfang der 1990er Jahre gestohlen. Ausführung: Horst Biehler, ehemals Schmied in der Kunstschmiede Laufer.


2017-2020

Geplant war Restaurierung des Geländers auf der Stützmauer an der Nikolaikirche (Schlosserarbeit aus den 1920er Jahren). Da die Stadtverwaltung bis 2020 wenig Interesse an einer Restaurierung des historischen Geländers durch den Förderkreis zeigte und immer neue Auflagen erteilte, zog der Verein sein Angebot schließlich zurück. Das historische Geländer wurde 2024 schließlich von der Stadt durch eine Neuanfertigung in weißer Farbgebung ersetzt.


2016-2018

Durch die Restaurierung der Stadteingangsschilder im Mariental und an der Langensalzaer Straße – einst von dem bekannten Eisenacher Kunstschmied Prof. Günther Laufer geschaffen – ist es Dank der qualitätvollen Arbeit des Kunstschmieds Horst Biehler (Schüler von Prof. Laufer) gelungen, diese einmaligen kunstvollen Stadteingangsschilder zu erhalten.


2016/17

Erneuerung des Schriftzuges auf dem Gedenkstein für Christian Friedrich Roese anlässlich des 117. Deutschen Wandertages.

Außerdem Pressebeitrag über das Leben und verdienstvolle Wirken von C. F. Roese (1774-1806), dem Schöpfer des Bergwaldes oberhalb des Alten Friedhofs und der Neustadt, des sog. Roesesches Hölzchens.


seit 2016

„Zentral – Genial – Neues Wohnen in der Altstadt“
Gemeinschaftsprojekt von KEM (Sanierungsträger Kommunalentwicklung Mitteldeutschland GmbH), Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs e.V. und Amt für Stadtentwicklung.

1. Runde des Projekts (2018/19): sechs Ideenentwürfe von Architekten für leerstehende Häuser und Brachen in der Altstadt – öffentlich vorgestellt mit der Brache des Monats vor Ort.

2. Runde des Projekts (2020): fünf Ideenentwürfe von Architekten für leerstehende Häuser und Brachen in der Altstadt – öffentlich vorgestellt bis Herbst 2020.

3. Runde des Projekts (2020): für das Quartier Lutherstraße – Schmelzerhof – Lauchergasse konnte die Fakultät Architektur und Städtebau der Bauhaus-Universität Weimar gewonnen werden – öffentlich vorgestellt im September 2021.


seit 2013

Gründung der Initiative „Freundeskreis Karlsplatz schaffen“ zwecks Neugestaltung des Karlsplatzes nach dem Entwurf von 2006, unter Leitung von Dipl.-Ing. Diethelm Fichtner. Bedeutendstes Bürgerprojekt seit Anfang der 1990er Jahre in Eisenach.

Aktivitäten bis 2018: Info-Wagen auf dem Karlsplatz (mit Ausstellung der Pläne, Faltblättern, Postkartenserien historischer Ansichten des Platzes, Sammlung von Spenden), Einreichen des Projekts bei der Internationalen Bauausstellung IBA.


2009/2010

Restaurierung eines Epitaphs aus dem 14. Jahrhundert, vormals an der südlichen Außenfassade der Predigerkirche gelegen. Realisierung des Projekts in Kooperation mit der Fachhochschule Erfurt, Fachbereich Steinrestaurierung (Prof. Thomas Staemmler) und der Restaurierungswerkstatt Scheidemann in Friedrichroda.
Neuer Standort jetzt im Kreuzgang des Martin-Luther-Gymnasiums.


2007/2008

  1. Restaurierung von zwei Barockskulpturen mit bisherigem Standort am Brunnenkeller, Platzierung danach am Eingang des Marstalls im Hof des Stadtschlosses. Realisierung des Projekts in Kooperation mit der Fachhochschule Erfurt, Fachbereich Steinrestaurierung (Prof. Thomas Staemmler) und der Restaurierungswerkstatt Scheidemann in Friedrichroda (als Prüfungsarbeiten von Studierenden der Hochschule). Anfertigung neuer Sockel nach historischem Vorbild.
  2. II. Südstadtforum mit denselben Partnern wie 2006

    Ziel: Eine kontinuierliche Zusammenarbeit der Vereine mit den zuständigen städtischen Behörden zur Pflege und Aufwertung des einmaligen Villengebiets.


2006

  1. Große, transportable Ausstellung anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Trink- und Wandelhalle im Kartausgarten und zur Geschichte der Kurstadt Eisenach (1906 – 1938). Nach Festakt und Präsentation in der Wandelhalle wurde sie in der Galerie der Wartburg-Sparkasse und danach in Kurgebäuden von Bad Langensalza und Bad Liebenstein gezeigt.
  2. I. Südstadtforum – gemeinsames Projekt des Förderkreises zur Erhaltung Eisenachs e.V., des Vereins zur Erhaltung der Eisenacher Südstadt e.V. und des Eisenacher Verkehrsverein e.V. im „Haus Felseneck“ mit Vorträgen, Ausstellungen, Podiumsdiskussionen und Besichtigungen von Bereichen der Südstadt.

    Ziel: Kontinuierliche Pflege der städtebaulichen Anlagen und Grünbereiche des Denkmalensembles, sensibles Einfügen von Neubauten sowie die touristische Erschließung.


2004

Zweitägiger Workshop zur Neugestaltung des Karlsplatzes mit großer Bürgerbeteiligung unter Leitung von Dipl.-Ing. Diethelm Fichtner, ehemaliger Stadt- und Verkehrsplaner von Marburg und Heidelberg. Beteiligt waren Eisenacher und andere Thüringer Architekten.

Ergebnis: zweibändige Dokumentation, nach der Auswertung der Ideenentwürfe erfolgte die Beauftragung von drei Architekturbüros, darunter Max von Trott zu Solz aus Eisenach, mit der Entwurfsplanung. 2006 Vorlage der Entwürfe.


2003

Gedenktafel für Josef Kürschner anlässlich seines 150. Geburtstages, angebracht an seiner Villa auf dem Hainstein.
Josef Kürschner war bedeutender Lexikograph, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller sowie Initiator und erster Direktor des Reuter-Wagner-Museums in Eisenach.


seit 2002

Damit zeichnet unser Verein private Hauseigentümer für die vorbildliche oder denkmalgerechten Sanierung ihrer Gebäude aus.
Die Verleihung der Hausplakette „Für vorbildliche Sanierung“ erfolgt jährlich am „Tag des offenen Denkmals“.


1998

Initiative (als Kooperation zwischen Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs e.V., Wartburg-Stiftung, Kleingartenvereinen, Stadtvertretern und dem Forst) zur Rekonstruktion der Parkanlage des seit dem Zweiten Weltkrieg als Kleingartenanlage genutzten Helltals mit den Hainteichen. Der Vorstoß scheiterte am Unwillen der Stadtverwaltung.


1997

Eröffnung des vom FzEE sanierten Vereinshauses in der Lutherstraße 28. Aus diesem Anlass findet dort die Ausstellung „Alte Handwerkstechniken“ statt, die als Gemeinschaftsprojekt unseres Vereins und Eisenacher sowie regionalen Handwerksbetrieben entstand.


1995-2019

Gestaltung von Projektwochen an Eisenacher Gymnasien, vor allem dem Martin-Luther-Gymnasium. Dabei Zusammenarbeit mit den Deutschen Jugendbauhütten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, insbesondere mit der Thüringer Jugendbauhütte Mühlhausen.


1995

Mehrteilige Ausstellung zur Geschichte der Villenviertel im Eisenacher Süden sowie zur Geschichte und Bedeutung der Eisenacher Parkanlagen und Gärten.