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Aktuelles  -  Aktuelle Meldungen

Juli / August 2017

Sommerpause!

Wir wünschen eine schöne Urlaubszeit!

10. September 2017

"Tag des offenen Denkmals"

Verleihung der Hausplakette

"Für vorbildliche Sanierung"

2017 an einen privaten

Hauseigentümer 

 

Ausstellung im Vereinshaus

zu einem aktuellen Thema

10. Oktober 2017

Vortrag: "Instandsetzung und

Restaurierung eines repräsen-

tativen Renaissance-Wohn- und 

Stallhauses im Dorfzentrum

von Schmerfeld"

Referent: Professor

Dr. Meinhard Landmann,

Fachhochschule Erfurt

Ort: Hotel "Glockenhof" Eisenach

Zeit: 19 Uhr

14. November 2017

Vortrag: "Carl-Alexander von

Sachsen-Weimar-Eisenach -

standesbewusster Aristokrat

und toleranter Weltbürger"

Referentin: Dipl. phil. Jutta Krauß,

Wartburg-Stiftung Eisenach 

Ort: Hotel "Gockenhof" Eisenach

Zeit: 19 Uhr

14. Dezember 2017

Vorweihnachtliches Beisammensein

der Mitglieder

Ort: Hotel "Glockenhof" Eisenach

Zeit: 18 Uhr

Tor zur Stadt

Alles wie gehabt – aber jetzt mit Begeisterung


Die Pressekonferenz unter Leitung der OB Wolf zum aktuellen Planungsstand fand erstmals ohne Einladung an die Mitglieder AG „Tor zur Stadt“ und Bauausschuss statt. Die Veröffentlichungen der Presse zum Thema (16.9.2015) verdeutlichen, was sich seit langem für mich abzeichnet:
Die Planer-Werkstatt diente als Alibi-Veranstaltung, nicht nur für die vermeintliche Bürgerbeteiligung, sondern auch für die daran anschließenden Schritte.
Die aktuellen Planungen basieren nicht auf den Ergebnissen der Werkstatt, sondern sind die Neuauflage alter Konzeptionen unter anderen Namen verkleidet mit neuen Fassaden. Ob nun Arkade oder „Shopping –Mall“ – funktionell ist alles so geblieben. Warum der gleiche Inhalt nun unter Leitung der OB Wolf selbst von ehemaligen Kritikern plötzlich hochgelobt wird, bleibt ein Rätsel.
Genauso wie die Frage, warum nach der Bürgerversammlung im Jahr 2014 im Bürgerhaus, wo viele Wahrheiten über die Hintergründe der Verträge und über das Zustandekommen der ominösen Sanierungsziele zugegeben wurden, nicht endlich die signalisierte Richtungsänderung kam!

An der städtebaulichen Einordnung hat sich gegenüber dem Vorgängerprojekt nichts verbessert – im Gegenteil. Auf der Fläche des städtischen Busbahnhofs ist ein 5-geschossiger Kubus geplant, der den denkmalgeschützten Bahnhof gegenüber und die direkt angrenzende Villa (Sanitätshaus) zu Kulissen degradiert.
Während in den vergangenen Jahren andere Mittel-Städte mit Fördergeldern den Rückbau solcher städtebaulicher Fehlleistungen finanzierten, will sich Eisenach mit dem geplanten 5-geschossigen Hotel einen städtebaulichen Fauxpas leisten. Nebenbei – auch hier sollen Fördergelder fließen, in die Sanierung des Grundstückes.

Warum stehen wir nach 10 Jahren immer noch am gleichen Punkt?
Die bisherigen Planungen scheiterten, weil sie keine vertragliche Lösung für die Stadt Eisenach aufzeigen konnten. Engagierte Bürger mit Unterstützung hochrangiger Fachleute verdeutlichten die nachteiligen Auswirkungen auf die Stadt. Die Stadträte folgten bisher dem Ruf nach besseren Konzeptionen.
Alle Beteiligten sind müde und wünschen sich endlich eine Lösung. Aber soll jetzt statt Gras Beton über die Fläche wachsen, egal wie?! Die Rahmenbedingungen (Verkehr, ÖPNV, Planungsrecht) sind nach wie vor nicht geklärt. Inzwischen steht das Jahr 2017 tatsächlich vor der Tür und nun soll gebaut werden, Hauptsache keine Löcher mehr.
In all den Jahren wurden von den Verantwortlichen keine Anstrengungen unternommen, das Sanierungsziel zu ändern und Alternativen aufzuzeigen. Auch weil sich bisher keine anderen Investitionen, wie z.B. Wohnungen für Investoren rechneten soll diese, für die Entwicklung der Stadt so wertvolle Fläche für einen Konsumtempel geopfert werden!?

Anmerkung: Ein Programm zur Förderung des Wohnungsbaus steht bevor. Führt das endlich zum Umdenken? Noch ist es nicht zu spät für eine Planung, die eine zukunftsfähige, nachhaltige und für die Stadt Eisenach würdige Entwicklung aufzeigt.

Eisenach, 22.9.2015 Stephana Klimpt

Pressebeitrag für die Thüringer Allgemeine Zeitung sowie für die Thüringer Landeszeitung

Vortrag "Stadtentwicklung und Welterbe Stätte Wismar"


Der "Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs" e.V. (FzEE) lädt gemeinsam mit dem "Eisenacher Verkehrsverein" e.V. am Freitag, 11. April 2014, zu einem Vortrag in das Hotel "Thüringer Hof" herzlich ein.
Der Leiter der Stadtentwicklung und Welterbestätte Wismar, Norbert Huschner, wird über das Thema "Stadtentwicklung und Welterbestätte Wismar" referieren.
Die historischen Altstädte von Wismar und Stralsund wurden 2002 gemeinsam in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.
Sie repräsentieren idealtypisch die entwickelte Hansestadt aus der Blütezeit des Städtebundes im 14. Jahrhundert. Beide Städte haben ihren mittelalterlichen Grundriss mit Straßennetz, Quartier- und Parzellenstruktur bis heute bewahrt.
Schwerpunkt des Vortrags ist das integrierte Wismarer Stadtentwicklungskonzept in Verbindung mit dem Stadtmanagementplan. Dabei soll erläutert werden, welche Maßnahmen mit Hilfe des Investitionsprogramms für Welterbe-stätten im Rahmen des Stadtentwicklungsprogramms bisher realisiert werden konnten.
Beginn der Veranstaltung: 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

7. April 2014

Zwei Krater im Stadtbild


Angesichts der zwei schwarzen Löcher in der Bahnhofstrasse könnte eine konkrete Vision zur Entwicklung der Bahnhofstrasse ganz anders aussehen als bisher geplant:  Das Gelände südlich der Bahnhofstrasse wird ein öffentlicher Park. Bürger und Besucher unserer Stadt werden von wohlgestalteten Grünanlagen empfangen. Eisenach als Tor zum Thüringer Wald. Schon vom Bahnhofsgebäude aus blickt man auf die Wartburg . Diese Lösung bringt keinen Lärm, keine Verkehrsbelastung , keinen überflüssigen Konsum, aber einen städtebaulich behutsam gestalteten Stadteingang und in Teilbereichen Reserveflächen für öffentliche Nutzungen. Die Kosten lägen niedrig . Brüssel könnte Mittel bereitstellen. Es besteht kein Bedarf zu einer überhasteten Bebauung. Das derzeitige Vorgehen weckt eher Misstrauen.

Wer heute aus dem Eisenacher Bahnhof heraustritt, wird mit einem städtebaulichen Torso des 19. Jahrhunderts konfrontiert, der nach Ergänzung schreit. Ein Zugang zur Stadt ist für Gäste kaum erkennbar.  Mittendrin ein in die Jahre gekommener Bauzaun, Symbol für eine gescheiterte Planungpolitik. Ein Blick durch die Ritzen zeigt zwei Erdgruben. Der Bürger fragt sich seit Jahren,  was und wie gebaut oder nicht gebaut werden soll. Die Sanierung des stark belasteten  Geländes einer ehemaligen Bleiweissfabrik soll bis heute nicht abgeschlossen sein. Millionen Euro sind dabei versickert. Es gibt viele Vorschläge zur Überplanung des Geländes, aber keine öffentliche Diskussion!  Das ist im Sinne der Investoren! Reine Hinterstubenpolitik, die nur einem hilft: Dem Investor. Das öffentliche Interesse der Bürger bleibt auf der Strecke. Stuttgart 21 hat aber gezeigt, was Bürgerzorn bewegen kann!

Das seit Jahren laufende Projekt „Tor zur Stadt“ sollte die Situation ändern. Die Frage ist: wie!? Der historische städtebauliche Ansatz der Blockbebauung wird willkürlich aufgegeben zugunsten einer maßstabslosen Nutzung und entgegen den Aussagen eines extra 1994 für dieses Gelände ausgeschriebenen Wettbewerbes. Die Entwicklung der Stadt spielt in diesem Kontext nur noch eine untergeordnete Rolle. Die Arbeitsgruppe „Tor zur Stadt“ har ihren Einfluß längst verloren. Sie ist auf das Feilschen um Fassadenkosmetik  reduziert worden.  Die Wohlmeinenden dieser Gruppe haben sich überraschen lassen. Städtebauliche Vorgaben aber sind Sache der Politik nicht der Investoren. Es geht nicht um Architektur, sondern primär um Städtebau.

Als Entwickler trat gestern die Firma Becker und heute die Firmen Procom / OFB  auf. Schon hier zeigt sich die Beliebigkeit. Sie sind austauschbar und nur auf Profitorientierung ausgerichtet. Sie sind insofern für die Stadt gefährlich, als in der Bahnhofstraße ein Stück öffentlicher Raum gestohlen und in eine private Passage umgewidmet wird. Sie ist eine perfekt durchorganisierte Planung zur Vernichtung des Mittelstandes in der Innenstadt. Es ist jetzt schon absehbar, dass Läden schließen müssen und das Angebot verarmt. Investoren verlassen die Stadt, zurück bleiben Trümmer der Eisenacher Geschichte.  Die Politik beschäftigt sich dann mit der Beseitigung der Trümmer nur wenige Jahre später. Diese Reparaturen werden aus allgemeinen Steuermitteln bezahlt. Da sind die Investoren längst verschwunden.

Dabei sind viele Fragen bis heute nicht beantwortet:
Braucht Eisenach überhaupt ein Einkaufszentrum ?
Wenn ja, in welcher Größe und an welchem Standort ?
Was wären die Alternativen ?

Diese Diskussion muss öffentlich geführt werden!!! Keine der bisherigen Lösungen  ist wirklich durchdacht. Parteiische Gutachten sollen die Politik in Sicherheit wiegen. Sie helfen nicht weiter.

Den Förderkreis Eisenach interessiert, welcher OB – Kandidat bereit ist die jetzige sinnlose Planung zu kippen und eine Grünfläche als zukünftige Reservefläche für städtebaulich notwendige Projekte zu sichern.  Das heißt Zeit gewinnen. Es besteht kein Grund zur Eile.  Wir fordern die OB-Kandidaten auf, sich noch vor der Wahl öffentlich zu äußern. Tausende Eisenacher warten auf Ihre Äußerung. Sie werden sich nicht mit einer banalen Antwort zufrieden geben. Der Verein erwartet eine verbindliche Antwort an die Bürger. Der Bürger wird diese Aussagen zu bewerten wissen. Wer sich gar nicht äußert, naja .....dann wissen die Bürger ja Bescheid!!  Es gehört politische Courage dazu, mehr nicht. Wer wagt den Neuanfang zum Wohle Eisenachs?

Dipl. Ing. Diethelm Fichtner
1. Vorsitzender
Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs e.V.

Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs e.V.
 
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99817 Eisenach
 
E-Mail: info@fzee.de
 
Bankverbindung:
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Freundeskreis „KarlsPlatzSchaffen“

 
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18000 VW
 
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