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Engagement  -  Erhaltung der Gründerzeitbauten in der Hospitalstraße in Eisenach

16. Januar 2018

Vortrag: "Die Kirchen der

Bettelorden in Thüringen"

Referent: Dr. Rainer Müller

Thüringer Landesamt für

Denkmalpflege und Archä-

ologie, Erfurt

Ort: Hotel "Glockenhof" Eisenach

Zeit: 19 Uhr

20. Februar 2018

Jahresmitgliederversammlung

und Neuwahl des Vorstands

Ort: Hotel "Glockenhof" Eisenach

Zeit: 19 Uhr

 

23. März 2018

Vortrag: "Bayern ein Kulturstaat?

Vom Umgang mit dem historischen Erbe"

Referent: Prof. Dr. Peter Morsbach,

Ostbayerische Techn. Hochschule,

Fakultät Architektur, Regensburg

Ort: Hotel "Glockenhof" Eisenach

Zeit: 19 Uhr

 

23. April 2018

Terminverschiebung!!!

Vortrag: "Nach der auto-

gerechten Stadt - Wie der

Umbau des Verkehrs in der

Region gelingen kann" 

Referent: Dr. Steffen de Rudder,

Bauhaus-Universität Weimar,

Professur Entwerfen und

Städtebau

Ort: Hotel "Glockenhof" Eisenach

Zeit: 19 Uhr

 

3. - 6. Mai 2018

Exkursion nach Hamburg

Der Termin ist ausgebucht!

 

Erhaltung der Gründerzeitbauten in der Hospitalstraße in Eisenach

Als Reaktion der in letzter Zeit veröffentlichen Artikel zum Thema Erhaltung der Gründerzeitbauten Hospitalstraße möchte ich eventuell aufgetretene Missverständnisse aufklären:

Der Förderkreis setzt sich seit seiner Gründung für die Erhaltung und Pflege des Eisenacher Stadtbildes ein und wird aktiv, wenn er von Entscheidungen erfährt, die in das Erscheinungsbild der Stadt eingreifen.Im Fall des befürchteten Abrisses der Klinkerbauten Hospitalstraße war es für mich naheliegend, dort nachzufragen, wo die Planungshoheit liegt, bei der Stadtverwaltung, ob es zu den bisher verkündeten Sanierungsplänen andere Vorstellungen gäbe. Die Sorge um den Erhalt der Gebäude wurde bekräftigt, da zu erfahren war, dass seitens der Stadt weder eine dokumentierte städtebauliche Vision noch baurechtliche Gründe vorliegen, die einen Erhalt sichern könnten. Der existierende B-Plan aus den 90er Jahren ist im konkreten Bereich überholt und bedarf neuer Überlegungen.

Die Ziele der Projektinitiative „Genial–zentral“ (das Quartier ist dafür vorgesehen) sind auf die Revitalisierung ehemals genutzter brachliegender Flächen in gewachsenen Stadtstrukturen gerichtet. Die Nachnutzung innerstädtischer Brachflächen soll insbesondere vor dem Hintergrund der zu erwartenden demografischen Entwicklung im hohen Maße der Aufwertung der Innenstädte dienen. Zitat aus der Projektinitiative des Freistaates
Thüringen: „Dabei kommt es nicht nur darauf an, innerstädtische Brachflächen für eine Wohnnutzung vorzusehen. Vielmehr trägt die Nachnutzung von Brachflächen allgemein dazu bei, das Erscheinungsbild der Innenstädte zu verbessern.“
Anfang der 90er Jahre wurden mit der Unterschutz-Stellung einzelner Gebäude der ehemaligen Kammgarnspinnerei wichtige Weichen gestellt, um diesen Bereich bis zur Karl-Marx-Straße / Hospitalstraße mit so prägenden Gründerzeitbauten und charakteristischen Klinkerfassaden in seiner Spezifik erhalten und entwickeln zu können. Viele private Hausbesitzer
haben in aufopferungsvoller Weise ihre Gebäude saniert und damit beigetragen, die Identität dieses Gebietes zu stärken.
Es wäre paradox, nun aus Gründen geänderter Nutzungsvorstellungen ein intaktes Ensemble – das bereits sanierte Gebäude Hospitalstraße 6 bildet mit den beiden zum Abriss beantragten Gebäuden eine Symmetrie – zu zerstören.
Ich betone hier deutlich: der Förderkreis möchte in keiner Weise den Investor, das DRK schädigen, im Gegenteil! Wir sind daran interessiert, dass ein städtebauliches Konzept entwickelt wird, welches die Interessen des Investors in eine geordnete städtebauliche Entwicklung einfließen lässt. Wir schlagen daher eine gemeinsame Veranstaltung aller Betroffenen unter fachkundiger Leitung vor. Erste Gespräche mit der Stadtverwaltung, dem Denkmalbeirat, dem Ortskuratorium der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und dem DRK unterstützen diese Idee.

Zu Frau Wolffs Artikel (TLZ vom 6.8.) möchte ich sagen: Macht geht immer nur von Menschen aus, nicht von Gebäuden. Ein demokratisches Miteinander kann nicht durch wegschauen, abreißen, verbieten, sondern nur durch einen fairen offenen Umgang, durch gegenseitige Akzeptanz und Wertschätzung erzielt werden. Mahatma Gandhi sagte: „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“

In diesem Sinne hoffe ich auf ein gegenseitiges Bemühen und bin dankbar, dass eine freie Presse diesen Prozess unterstützen kann.

 

Steffi Klimpt

Vorsitzende Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs e.V.

Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs e.V.
 
Lutherstraße 28
99817 Eisenach
 
E-Mail: info@fzee.de
 
Bankverbindung:
Wartburg-Sparkasse Eisenach
IBAN: DE 30 8405 5050 0000 0393 49
BIC: HELADEF1WAK
 
 
 
Freundeskreis „KarlsPlatzSchaffen“

 
info@karlsplatzschaffen.de
www.karlsplatzschaffen.de
 
Wir bitten um Spenden unter dem Stichwort „Spende Karlsplatz“:
 
Wartburg-Sparkasse Eisenach
IBAN: DE 57 8405 5050 0000 0020 03
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Verwendungszweck:
18000 VW
 
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