Termine

Kontakt

Aktuelles  -  Aktuelle Meldungen

9. Oktober 2018

Vortrag: "Die von Werthern als Bauherren in Thüringen -

am Beispiel der St. Georgskirche Großneuhausen und der

Schlösser Beichlingen und Großneuhausen"

Referent: stud. jur. Jakob Schmidt-Werthern, München

Ort: Hotel "Glockenhof" Eisenach

Zeit: 19 Uhr

 

Juli / August 2018

Sommerpause

 

 

 

 

9. September 2018

"Tag des offenen Denkmals"

Verleihung der Hausplakette "Für vorbildliche Sanierung"

2018 an einen privaten Hauseigentümer

Ausstellung im Vereinshaus zu einem aktuellen Thema

13. November 2018

Vortrag: "Zur Geschichte der Eisenacher Residenz auf der

Esplanade"

Referentin: Ingrid Pfeiffer,

Vorsitzende des "Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs" e.V.

Ort: Hotel "Glockenhof" Eisenach

Zeit: 19 Uhr

13. Dezember 2018

Vorweihnachtliches Beisammensein der Mitglieder

Ort: Restaurant "Zwinger" des Hotels "Kaiserhof"

Zeit: 18 Uhr

Vortrag - Jakob Schmidt-Werthern

Der „Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs“ e. V. lädt am 09. Oktober 2018, 19 Uhr zu einem interessanten Vortrag in das Hotel „Glockenhof“ herzlich ein. Jakob Schmidt-Werthern, Mitglied des Vereins, referiert zu dem Thema:

„Die von Werthern als Bauherren in Thüringen – am Beispiel der St. Georgskirche Großneuhausen und der Schlösser Beichlingen und Großneuhausen“

Der Vortrag widmet sich der orts- und landschaftsbildprägenden Bauwerke im Raum Sömmerda sowie der Historie ihrer Erbauer.

Informationen für unsere Mitglieder und die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Eisenach zu den Standorten des „Thüringer Museums“ IV.

Zur Geschichte und Bedeutung des Eisenacher Stadtschlosses - Ingrid Pfeiffer, 04.09.2018

Informationen für unsere Mitglieder und die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Eisenach zu den Standorten des „Thüringer Museums“ III.

Eisenacher Sammlung „Mittelalterliche Schnitzplastik aus Thüringen“ in der Predigerkirche des ehem. Predigerklosters - Ingrid Pfeiffer, 14.08.2018

Informationen für unsere Mitglieder und die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Eisenach zu den Standorten des „Thüringer Museums“ II.

Zur Geschichte der Reuter-Villa in Eisenach - Ingrid Pfeiffer, 06.08.2018

Informationen für unsere Mitglieder und die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Eisenach zu den Standorten des „Thüringer Museums“ I.

Zur Geschichte des Kartausgartens mit dem Gärtnerhaus und seinem Teezimmer - Ingrid Pfeiffer, 03.08.2018

Vortrag Prof. Dr. Paulus - Pressemitteilung

Der  „Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs“ e.V. (FzEE) lädt am Donnerstag, 7. Juni 2018, 19:00 Uhr, zu einem Vortrag in das Hotel „Glockenhof“ herzlich ein. Prof. em. Dr. Helmut-Eberhard Paulus - bis vor einem Jahr Direktor der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten - referiert zu dem Thema: „Gartenkunst oder die Kunst der Menschenbildung durch den Garten“.

 

Ausgehend von bekannten Gartenanlagen, auch aus der unmittelbaren Umgebung Eisenachs, stellt der Vortrag die Frage nach der konkreten Bedeutung des Gartens für den Menschen: Welchen Sinn stiftet Gartenkunst, was bedeutet das Kulturgut des Gartens für die menschliche Kultur und wie kann Gartenkunst für das innere Gleichgewicht des Menschen fruchtbar werden?

 

Die aufgeworfenen Fragen werden anhand von Beispielen aus der Gartengeschichte beantwortet sowie auf Gegenwart und Zukunft projiziert. Nicht zuletzt geht es um die grundsätzliche Frage nach der Sinnhaftigkeit des Erhalts des Gleichgewichts von Mensch und Natur.

 

Terminaktualisierung Vortrag Prof. Dr. de Rudder

Liebe Mitglieder,

leider musste unser Referent Prof. Dr. de Rudder eine kleine Terminänderung vornehmen.

Der Vortrag "Nach der autogerechten Stadt - wie der Umbau des Verkehrs in der Region gelingen kann" musste auf Montag, 23.04.2018, 19 Uhr - wie immer im Glockenhof verschoben werden.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Bitte informieren Sie auch andere Mitglieder ohne Mailadresse, danke!

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Johanna Bauer

AKTUELL - Bezugnehmend auf Leserforum TLZ Teil II

Hinsichtlich des 2. Artikels in der TLZ/TA über das Leserforum "OB-Wahl Eisenach 2018"  und der Aktualität des Themas "Tor zu Stadt", der Leserbrief vom 24.02.2018 von Ingrid Pfeiffer.

 

Leserbrief 24.02.2018 "Tor zur Stadt und OB-Wahl 2018" 

Bericht Vortrag Dr. Peter Morsbach

„Bayern ein Kulturstaat? Vom Umgang mit dem historischen Erbe“ Prof. Dr. Peter Morsbach aus Regensburg stellte den Art. III der Bayerischen Verfassung an den Anfang seines brillanten, höchst informativen Vortrags in Eisenach, zu dem der „Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs“ e.V. (FzEE) eingeladen hatte. Mit dem Thema „Bayern ein Kulturstaat? Vom Umgang mit dem historischen Erbe“ beleuchtete er die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit in dem Vorzeigeland Bayern, in dem durchaus nicht immer gemäß dem Artikel 3 - „Bayern ist ein Rechts-, Kultur- und Sozialstaat“ - gehandelt wird.

Als Hochschullehrer und Vorsitzender der Vereinigung der „Regensburger Altstadtfreunde“ e.V., zudem als profunder Kenner der Kultur der Oberpfalz, insbesondere der Baukultur, engagiert er sich seit Jahrzehnten für die Bewahrung historischer Bauten mit ihren vielfältigen regionalen Unterschieden als Zeugnisse der Geschichte und Kultur. Mit Vergleichen und Zahlen untermauerte der Referent die Ergebnisse seiner Untersuchungen in Bayern und deutschlandweit. So betragen die Baudenkmale gerade einmal 1,6 % des gesamten Baubestandes der Bundesrepublik. In unserem wohlhabenden, gut organisierten Land ist jedoch dieser Bestand permanent gefährdet. Das betrifft die kleineren Kommunen, aber besonders die ländlichen Regionen, fernab der großen Städte.

Die Verluste an ortsbildprägenden jahrhundertealten Bauten sind groß in Bayern, wie auch in anderen Bundesländern. Regionen veröden, da Beschäftigungsmöglichkeiten fehlen, aber auch, weil die Infrastruktur verloren ging. Die Folgen sind Leerstand und Abbruch. Feinde der Erhaltung alter Gebäude sind jedoch auch Bodenspekulanten, Investoren und die Baustoffindustrie. Dazu werden die Gesetze zum Schutz des historischen Erbes überall politisch ausgehebelt. Es war erschreckend zu hören, dass in Deutschland in immer schnellerem Tempo wertvolle Landschaften versiegelt werden, um zu bauen. Vielerorts werden Abbrüche sogar staatlich gefördert oder bei der Ermittlung der Renditen gar nicht eingerechnet (ein Beispiel dafür ist das geplante Bauvorhaben im Eisenacher Thälmannviertel). Inzwischen bestehen nach den Angaben von Prof. Morsbach 50 % der entsorgten Abfälle in der Bundesrepublik aus Bauschutt! Die Deponien sind deutschlandweit überfüllt, der Schutt mitsamt dem Sondermüll (wie Styropor und andere Kunststoffe) wird über große Distanzen transportiert.

Durch die Instandsetzung historischer Gebäude werden nicht nur Ressourcen (Grund und Boden, Materialien) und die Umwelt geschont, sondern das Handwerk und mittelständische Unternehmen gefördert. Mit einem so investierten Euro werden neun Euro generiert. Für das Verständnis des historischen Erbes ist der Bildungsgrad der Menschen von Bedeutung. Um die Wertschätzung für dieses Erbe zu befördern, bedarf es diesbezüglicher Bildungsangebote in den Schulen, aber auch intensiver Überzeugungsarbeit. Die Politik muss endlich begreifen und danach handeln, dass die Bewahrung unseres kulturellen Erbes eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe darstellt. Möglichkeiten zur Änderung der derzeitigen negativen Tendenzen bestehen u.a. in der Revitalisierung historischer Ortskerne, auch durch eine bessere Grundversorgung des ländlichen Raumes und durch Neuorganisation interkommunaler Zusammenarbeit mit dem Ziel der kontinuierlichen Umsetzung langfristiger Entwicklungskonzepte. Wichtig ist nach Ansicht von Prof. Morsbach vor allem eine verbesserte finanzielle und personelle Aus-stattung der Denkmalbehörden sowie eine Erhöhung fachlicher Kompetenz der Bauämter. Die verbreitete Ausrede Verantwortlicher, man könne Denkmaleigentümer nicht zwingen, ihre Gebäude zu erhalten, entspricht nicht der Wahrheit. Ein Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichts vom 1999 bestätigt das. Zur Erhaltung der Baudenkmale für die Gesellschaft sieht der Gesetzgeber die Ersatzvornahme  (Sicherung durch den Staat) oder sogar die Enteignung vor. Der von Prof. Morsbach gebrauchte Ausspruch von Karl Valentin:

„Was weg ist, ist nicht mehr da!“

beinhaltet eine schlichte, überzeugende Wahrheit, vor allem auch im Hinblick auf spätere Generationen.

 

Ingrid Pfeiffer, 1. Vorsitzende, 27.03.2018

Brief des OB-Kandidaten Christoph Ihling, CDU, an den FzEE

Liebe Vereinsmitglieder,

 

ich möchte nicht versäumen, Ihnen das Schreiben des OB – Kandidaten Christoph Ihling an den Förderkreis zur Kenntnis zu geben. Dieser Brief zeigt sehr deutlich, wie es um die Kompetenz dieses Kandidaten bestellt ist.

 

I. Pfeiffer, 1. Vorsitzende

 

Brief des OB-Kandidaten Christoph Ihling, CDU

Tor zur Stadt

Alles wie gehabt – aber jetzt mit Begeisterung


Die Pressekonferenz unter Leitung der OB Wolf zum aktuellen Planungsstand fand erstmals ohne Einladung an die Mitglieder AG „Tor zur Stadt“ und Bauausschuss statt. Die Veröffentlichungen der Presse zum Thema (16.9.2015) verdeutlichen, was sich seit langem für mich abzeichnet:
Die Planer-Werkstatt diente als Alibi-Veranstaltung, nicht nur für die vermeintliche Bürgerbeteiligung, sondern auch für die daran anschließenden Schritte.
Die aktuellen Planungen basieren nicht auf den Ergebnissen der Werkstatt, sondern sind die Neuauflage alter Konzeptionen unter anderen Namen verkleidet mit neuen Fassaden. Ob nun Arkade oder „Shopping –Mall“ – funktionell ist alles so geblieben. Warum der gleiche Inhalt nun unter Leitung der OB Wolf selbst von ehemaligen Kritikern plötzlich hochgelobt wird, bleibt ein Rätsel.
Genauso wie die Frage, warum nach der Bürgerversammlung im Jahr 2014 im Bürgerhaus, wo viele Wahrheiten über die Hintergründe der Verträge und über das Zustandekommen der ominösen Sanierungsziele zugegeben wurden, nicht endlich die signalisierte Richtungsänderung kam!

An der städtebaulichen Einordnung hat sich gegenüber dem Vorgängerprojekt nichts verbessert – im Gegenteil. Auf der Fläche des städtischen Busbahnhofs ist ein 5-geschossiger Kubus geplant, der den denkmalgeschützten Bahnhof gegenüber und die direkt angrenzende Villa (Sanitätshaus) zu Kulissen degradiert.
Während in den vergangenen Jahren andere Mittel-Städte mit Fördergeldern den Rückbau solcher städtebaulicher Fehlleistungen finanzierten, will sich Eisenach mit dem geplanten 5-geschossigen Hotel einen städtebaulichen Fauxpas leisten. Nebenbei – auch hier sollen Fördergelder fließen, in die Sanierung des Grundstückes.

Warum stehen wir nach 10 Jahren immer noch am gleichen Punkt?
Die bisherigen Planungen scheiterten, weil sie keine vertragliche Lösung für die Stadt Eisenach aufzeigen konnten. Engagierte Bürger mit Unterstützung hochrangiger Fachleute verdeutlichten die nachteiligen Auswirkungen auf die Stadt. Die Stadträte folgten bisher dem Ruf nach besseren Konzeptionen.
Alle Beteiligten sind müde und wünschen sich endlich eine Lösung. Aber soll jetzt statt Gras Beton über die Fläche wachsen, egal wie?! Die Rahmenbedingungen (Verkehr, ÖPNV, Planungsrecht) sind nach wie vor nicht geklärt. Inzwischen steht das Jahr 2017 tatsächlich vor der Tür und nun soll gebaut werden, Hauptsache keine Löcher mehr.
In all den Jahren wurden von den Verantwortlichen keine Anstrengungen unternommen, das Sanierungsziel zu ändern und Alternativen aufzuzeigen. Auch weil sich bisher keine anderen Investitionen, wie z.B. Wohnungen für Investoren rechneten soll diese, für die Entwicklung der Stadt so wertvolle Fläche für einen Konsumtempel geopfert werden!?

Anmerkung: Ein Programm zur Förderung des Wohnungsbaus steht bevor. Führt das endlich zum Umdenken? Noch ist es nicht zu spät für eine Planung, die eine zukunftsfähige, nachhaltige und für die Stadt Eisenach würdige Entwicklung aufzeigt.

Eisenach, 22.9.2015 Stephana Klimpt

Pressebeitrag für die Thüringer Allgemeine Zeitung sowie für die Thüringer Landeszeitung

Vortrag "Stadtentwicklung und Welterbe Stätte Wismar"


Der "Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs" e.V. (FzEE) lädt gemeinsam mit dem "Eisenacher Verkehrsverein" e.V. am Freitag, 11. April 2014, zu einem Vortrag in das Hotel "Thüringer Hof" herzlich ein.
Der Leiter der Stadtentwicklung und Welterbestätte Wismar, Norbert Huschner, wird über das Thema "Stadtentwicklung und Welterbestätte Wismar" referieren.
Die historischen Altstädte von Wismar und Stralsund wurden 2002 gemeinsam in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.
Sie repräsentieren idealtypisch die entwickelte Hansestadt aus der Blütezeit des Städtebundes im 14. Jahrhundert. Beide Städte haben ihren mittelalterlichen Grundriss mit Straßennetz, Quartier- und Parzellenstruktur bis heute bewahrt.
Schwerpunkt des Vortrags ist das integrierte Wismarer Stadtentwicklungskonzept in Verbindung mit dem Stadtmanagementplan. Dabei soll erläutert werden, welche Maßnahmen mit Hilfe des Investitionsprogramms für Welterbe-stätten im Rahmen des Stadtentwicklungsprogramms bisher realisiert werden konnten.
Beginn der Veranstaltung: 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

7. April 2014

Zwei Krater im Stadtbild


Angesichts der zwei schwarzen Löcher in der Bahnhofstrasse könnte eine konkrete Vision zur Entwicklung der Bahnhofstrasse ganz anders aussehen als bisher geplant:  Das Gelände südlich der Bahnhofstrasse wird ein öffentlicher Park. Bürger und Besucher unserer Stadt werden von wohlgestalteten Grünanlagen empfangen. Eisenach als Tor zum Thüringer Wald. Schon vom Bahnhofsgebäude aus blickt man auf die Wartburg . Diese Lösung bringt keinen Lärm, keine Verkehrsbelastung , keinen überflüssigen Konsum, aber einen städtebaulich behutsam gestalteten Stadteingang und in Teilbereichen Reserveflächen für öffentliche Nutzungen. Die Kosten lägen niedrig . Brüssel könnte Mittel bereitstellen. Es besteht kein Bedarf zu einer überhasteten Bebauung. Das derzeitige Vorgehen weckt eher Misstrauen.

Wer heute aus dem Eisenacher Bahnhof heraustritt, wird mit einem städtebaulichen Torso des 19. Jahrhunderts konfrontiert, der nach Ergänzung schreit. Ein Zugang zur Stadt ist für Gäste kaum erkennbar.  Mittendrin ein in die Jahre gekommener Bauzaun, Symbol für eine gescheiterte Planungpolitik. Ein Blick durch die Ritzen zeigt zwei Erdgruben. Der Bürger fragt sich seit Jahren,  was und wie gebaut oder nicht gebaut werden soll. Die Sanierung des stark belasteten  Geländes einer ehemaligen Bleiweissfabrik soll bis heute nicht abgeschlossen sein. Millionen Euro sind dabei versickert. Es gibt viele Vorschläge zur Überplanung des Geländes, aber keine öffentliche Diskussion!  Das ist im Sinne der Investoren! Reine Hinterstubenpolitik, die nur einem hilft: Dem Investor. Das öffentliche Interesse der Bürger bleibt auf der Strecke. Stuttgart 21 hat aber gezeigt, was Bürgerzorn bewegen kann!

Das seit Jahren laufende Projekt „Tor zur Stadt“ sollte die Situation ändern. Die Frage ist: wie!? Der historische städtebauliche Ansatz der Blockbebauung wird willkürlich aufgegeben zugunsten einer maßstabslosen Nutzung und entgegen den Aussagen eines extra 1994 für dieses Gelände ausgeschriebenen Wettbewerbes. Die Entwicklung der Stadt spielt in diesem Kontext nur noch eine untergeordnete Rolle. Die Arbeitsgruppe „Tor zur Stadt“ har ihren Einfluß längst verloren. Sie ist auf das Feilschen um Fassadenkosmetik  reduziert worden.  Die Wohlmeinenden dieser Gruppe haben sich überraschen lassen. Städtebauliche Vorgaben aber sind Sache der Politik nicht der Investoren. Es geht nicht um Architektur, sondern primär um Städtebau.

Als Entwickler trat gestern die Firma Becker und heute die Firmen Procom / OFB  auf. Schon hier zeigt sich die Beliebigkeit. Sie sind austauschbar und nur auf Profitorientierung ausgerichtet. Sie sind insofern für die Stadt gefährlich, als in der Bahnhofstraße ein Stück öffentlicher Raum gestohlen und in eine private Passage umgewidmet wird. Sie ist eine perfekt durchorganisierte Planung zur Vernichtung des Mittelstandes in der Innenstadt. Es ist jetzt schon absehbar, dass Läden schließen müssen und das Angebot verarmt. Investoren verlassen die Stadt, zurück bleiben Trümmer der Eisenacher Geschichte.  Die Politik beschäftigt sich dann mit der Beseitigung der Trümmer nur wenige Jahre später. Diese Reparaturen werden aus allgemeinen Steuermitteln bezahlt. Da sind die Investoren längst verschwunden.

Dabei sind viele Fragen bis heute nicht beantwortet:
Braucht Eisenach überhaupt ein Einkaufszentrum ?
Wenn ja, in welcher Größe und an welchem Standort ?
Was wären die Alternativen ?

Diese Diskussion muss öffentlich geführt werden!!! Keine der bisherigen Lösungen  ist wirklich durchdacht. Parteiische Gutachten sollen die Politik in Sicherheit wiegen. Sie helfen nicht weiter.

Den Förderkreis Eisenach interessiert, welcher OB – Kandidat bereit ist die jetzige sinnlose Planung zu kippen und eine Grünfläche als zukünftige Reservefläche für städtebaulich notwendige Projekte zu sichern.  Das heißt Zeit gewinnen. Es besteht kein Grund zur Eile.  Wir fordern die OB-Kandidaten auf, sich noch vor der Wahl öffentlich zu äußern. Tausende Eisenacher warten auf Ihre Äußerung. Sie werden sich nicht mit einer banalen Antwort zufrieden geben. Der Verein erwartet eine verbindliche Antwort an die Bürger. Der Bürger wird diese Aussagen zu bewerten wissen. Wer sich gar nicht äußert, naja .....dann wissen die Bürger ja Bescheid!!  Es gehört politische Courage dazu, mehr nicht. Wer wagt den Neuanfang zum Wohle Eisenachs?

Dipl. Ing. Diethelm Fichtner
1. Vorsitzender
Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs e.V.

Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs e.V.
 
Lutherstraße 28
99817 Eisenach
 
E-Mail: info@fzee.de
 
Bankverbindung:
Wartburg-Sparkasse Eisenach
IBAN: DE 30 8405 5050 0000 0393 49
BIC: HELADEF1WAK
 
 
 
Freundeskreis „KarlsPlatzSchaffen“

 
info@karlsplatzschaffen.de
www.karlsplatzschaffen.de
 
Wir bitten um Spenden unter dem Stichwort „Spende Karlsplatz“:
 
Wartburg-Sparkasse Eisenach
IBAN: DE 57 8405 5050 0000 0020 03
BIC: HELADEF1WAK
Verwendungszweck:
18000 VW
 
Sie erhalten eine Spendenquittung!